Dein 5-Elemente-Testergebnis richtig deuten

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Dein 5-Elemente-Testergebnis richtig deuten

Dank und Motivation
"Um eine chinesische Diagnose zu stellen brauchst du MEHR als nur die 5-Elemente-Verteilung."

Tatsächlich ist die Theorie der fünf Elemente in der Entstehung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) erst recht spät hinzugefügt worden. Sie sollte dazu beitragen, die TCM erklärbarer zu machen. 

Für eine richtige TCM-Diagnose brauchst du:

  1. Die Befragung (ähnlich wie einige der Fragen aus dem 5-Elemente-Test)
  2. Die Betrachtung (Mensch und Zunge) und die Betastung  (Mensch und Pulse)
  3. Die Einordnung nach den acht Leitkriterien der TCM
  4. Die krankheitsauslösenden Faktoren
  5. Die Zuordnung der Symptomatik zu den fünf Elementen
  6. Die Zuordnung zu den betroffenen sogenannten Funktionskreisen und
  7. Die Zuordnung zu den betroffenen Leitbahnen (Meridianen).

Willst du eine echte chinesische Diagnose stellen, die dir auch als Basis für die Selbstbehandlung dienen kann, dann solltest du meiner 6-teiligen Email-Serie folgen, die nach dem 5-Elemente-Test kostenfrei versendet wird.

In dem kostenfreien 5-Elemente-Online-Test erhälts du bereis deine Verteilung der 5 Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Und du erfährst im Online-Test schon etwas über die 8 Leitkriterien, nämlich deine Verteilung auf Yin und Yang - sogar innerhalb der 5-Elemente. Das ist eine wertvolle Information und sozusagen "die halbe Miete".

Die oben genannten Bestandteile für eine vollständige und professionelle TCM-Diagnose erkläre ich dir nacheinander:

Punkt 1 (die Befragung) und Punkt 5 (die Zuordnung zu den 5 Elementen) haben wir schon mit dem 5-Elemente-Online-Test geschafft. Punkt 4 (die krankheitsauslösenden Faktoren), Punkt 6 (die Zuordnung zu den Organsystemen und Funktionskreisen der TCM) und Punkt 7 (die Zuordnung zu den betroffenen Energie-Leitbahnen) werden an andere Stelle (und in der Email-Serie) behandelt.

Punkt 2: Für die Zungendiagnose der TCM habe ich einen Blog-Artikel und eine Anleitung für dich geschrieben, die du dir gern herunterladen kannst.

In diesem Blog-Artikel geht es jetzt um Punkt 3: Die acht Leitkriterien in der Chinesischen Diagnose.

Die Grafik Yin und Yang, das Taiji-Symbol

Die 8 Leitkriterien der TCM

Die 8 Leitkriterien (Grundmuster) sind die Basis für eine TCM-Diagnose. Das Erkennen und verstehen der Symptome und Zeichen bei einem Patienten oder bei dir selbst, kann besonders zu Beginn eine große Herausforderung sein - das ist ganz natürlich.

Um eine TCM-Diagnose zu stellen, ist es wichtig, den Zustand von Ungleichgewichten und sogenannten Disharmonien in den Symptomen und Zeichen der Patienten oder bei dir selbst zu erkennen. Im Anschluss gewichtet und ordnet man die unterschiedlichen Befunde und es entsteht das Bild von einem (Syndrom-)Muster aus der TCM. Eine chinesische Diagnose ist damit nicht ein- sondern mehrdimensional. Die Diagnose enthält oft mehrere Teile, die zusammen ein bestimmtes Bild, ein bekanntes TCM-Muster ergeben.

Zur ersten Einordnung der Befunde dienen die 8 Leitkriterien.

Die 8 Leitkriterien bestehen aus 4 gegensätzlichen Paaren:

  • Yin und Yang
  • Innen und Aussen
  • Kälte und Hitze
  • Mangel und Fülle

Wobei sich die letzten 3 Paare ebenfalls in Yin und Yang unterteilen lassen. Daher hast du mit dem Testergebnis bereits sehr viele Informationen bekommen: die 5 Elemente und die Verteilung auf Yin und Yang. Schau es dir gegegebenenfalls noch einmal genauer an.

Eigentlich heisst es nicht allein Ba gang sondern:

Ba gang bian – zheng (die 8 Leitkriterien unterscheiden und deuten)

Übersetzt bedeutet das etwa: Die 8 Parameter zu unterscheiden und als Beweis heranzuziehen.

Ba = 8

Gang = Das Leitprinzip, das Wesentliche, der Parameter

Bian = Erkennen, deuten oder unterscheiden

Zheng = Zeichen, Beweis oder Wahrzeichen.

Schau dir gern meinen Video-Beitrag dazu an, damit ich dir noch einmal erläutern kann:

Insert Video
5 Elemente copyright cpm / Fotolia

Im einem weiteren Schritt werden diese acht Kriterien zusammen mit den krankheitsauslösenden Faktoren in einem Syndrom-Muster zusammen gefasst.

In diesem Muster man unterscheidet den Ursprung (die Wurzel) und die daraus entstehenden Symptome (die Zweige) voneinander.

Mein Hinweis für dich: Das Symptom beziehungsweise das Element, das im Ungleichgewich ist, ist nicht gleichbedeutend mit dem Ursprung der Störung. Wenn du wirklich gesund und im Gleichgewicht sein möchtest, dann musst du den Ursprung finden und mit in deine Behandlung mit aufnehmen.

Was das bedeutet und wie du dies unterscheidest erkläre ich dir in der zweiten Email der 6-teiligen Serie und in diesem Blog-Artikel. (verlinkung folgt)

2021-06-10T16:14:37+02:00 8. Juni 2021|Beratung|